Enigmɐ

Transkript

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00:00:15: Hey, Schüler-Lesterer beendet.

00:00:18: Toller Einstieg!

00:00:25: Das ist der Teil den

00:00:25: sie rausschneidet.

00:00:27: Mal schauen Hast du die letzten

00:00:29: Folgen gehört?

00:00:30: Nee, muss ich leider zu meiner Schande gestehen.

00:00:32: Deswegen ist es völlig egal was ich raus schneide und was nicht Habe

00:00:35: ich noch nie gemacht.

00:00:36: Ich muss unbedingt mal wieder nachholen.

00:00:38: Und wie hatte ich die... Ich fang momentan keine Podcastphase Aber

00:00:40: bei deinem eigenen Podcast solltest du dir vielleicht eine Ausnahme gönnen.

00:00:43: Ja das stimmt Ich sehe

00:00:45: das auch ein.

00:00:47: Ich hab

00:00:50: ja noch ein Wochenende zum Nachhören.

00:00:52: Der eine oder andere überraschenden Moment würde für dich vielleicht darin?

00:00:54: Schön!

00:00:55: Ja,

00:00:56: das wär's.

00:00:56: Willkommen

00:00:58: bei... Soll ich anzählen?

00:01:02: Wir haben schon so einen Synchronen was gesagt.

00:01:05: jetzt kann ich nicht noch was Synchrones sagen.

00:01:06: Ja,

00:01:07: Chrissie kriegt sich nicht

00:01:07: mehr ein.

00:01:08: Enigma.

00:01:09: Ich habe den Moment gesehen wo du Luft geholt hast.

00:01:11: Ja ich weiß es ist halt nicht mehr aufgewendet.

00:01:14: Herr Asmatiker.

00:01:15: Volle Anspannung.

00:01:16: Ich bin übrigens Cory

00:01:17: und ich auch.

00:01:21: Ja du

00:01:21: bist viel, aber nicht echt.

00:01:25: Wir sind alle... Corey!

00:01:25: Nein ich hab dich wa doch geschminkt Scheiße.

00:01:28: Ja das ist... Ähm kennst du Being John Malkovich?

00:01:31: Den Film?

00:01:32: Oh ja eigentlich schon, aber

00:01:34: eigentlich nicht.

00:01:35: Okay.

00:01:35: To be W.

00:01:36: Sollteich die Referenz von den letzten Folgen machen.

00:01:39: Nee mir ist nur gerade, weil ich bin Corey.

00:01:41: ähm ist es mir eingefallen dass es diesen Film da gibt Very deep.

00:01:45: Deep stuff.

00:01:46: I'm

00:01:46: not a friend of deep stuff.

00:01:47: That's what

00:01:48: he said.

00:01:48: Das war das No One Ever Said.

00:01:53: Das ist auch der richtige Einstieg für diese Folge hier.

00:01:56: Nein!

00:01:57: Und ein bisschen tiefstab ist...

00:02:00: Es darf keiner, es darf nicht, jetzt muss ich raus schneiden.

00:02:03: Es darf kein guter Einstieb sein.

00:02:06: Also du hast eine Diepe-Folge dabei?

00:02:09: Ja

00:02:09: bei unserem historischen Podcast gehen wir weiter in die Historie.

00:02:14: Die Historie?

00:02:14: Das

00:02:14: hängt ein bisschen von dir

00:02:15: ab.

00:02:17: Also nein.

00:02:18: Also

00:02:19: ich habe heute

00:02:21: eine...

00:02:22: Soll ich übrigens den Podcast noch mal vorstellen?

00:02:24: Hältst du das für nötig?

00:02:25: Würde sich jetzt ein bisschen gezwungen anhören!

00:02:28: Ja,

00:02:28: aber es ist ja immer.

00:02:30: Aber wenn ich das jetzt drin lassen musst du ihn vorstellen.

00:02:33: Wir sind ihn nicht einmal der Podcast der sich mit allem historischen außen annähert und wir sind erhistorischem

00:02:38: Podcast.

00:02:42: Es läuft richtig gut.

00:02:42: Der True Crime urbanen Legenden Mysterien und alles das was uns sonst noch so interessiert thematisiert.

00:02:50: Auf die ich dann reagiere!

00:02:52: Ja, wer nächste Referenz verstehen möchte der muss sich die erste allererste Folge einmal bitte anhören.

00:02:58: oder auch die Jubiläumsfolge die wir zum fünfjährigen hatten.

00:03:01: Genau Ich kann

00:03:02: nicht mehr.

00:03:03: Proste

00:03:04: Also ich habe heute etwas mitgebracht zum Leben... ...der Liebmiller

00:03:13: Der Wer?

00:03:15: Li als Vorname?

00:03:16: Ja.

00:03:17: Und Milla als Nachname?

00:03:18: Ja

00:03:19: Muss mir das was sagen?

00:03:21: Nicht zwangsläufig, außer du hast dich mit der Geschichte der Vogue auseinandergesetzt.

00:03:25: Vogue!

00:03:26: Hatten wir heute da nicht schon mal drüber geredet?

00:03:27: Ja richtig

00:03:28: Oh mein Gott Ich kenne nur Anna Wintour.

00:03:31: Enlighten Me.

00:03:31: Das ist der Editor in Chief oder nicht von...das ist die mit der Helmfrisur Die

00:03:36: hat doch immer so große Sonnenbrille noch.

00:03:38: ne Genau auf die..auf der Miranda Priestley basieren soll Die von Tolltap Treg Prada

00:03:44: Jaja

00:03:44: genau Das ist die Anna Wintour, die auch glaube ich immer entweder richtet, die die Met Gala mit aus.

00:03:51: Weil die Met-Gala ist glaube ich von Vogue oder?

00:03:53: Da fragst du mich jetzt was!

00:03:55: Alles Dinge, die du wissen musst!

00:03:57: So und ich glaube...

00:03:59: Aber es geht dir um die Miller nicht um Vogue das sind Randerscheinungen.

00:04:01: Also ich dachte ich konnte jetzt wissen weiter wo ich bin.

00:04:03: Jetzt weiß ich nichts

00:04:04: mehr.

00:04:04: Nein doch erzähl von der Vogue.

00:04:06: Die Vogue ist auch wichtig.

00:04:09: Mehr wollte ich kann nicht sagen.

00:04:11: Hängt alles irgendwie zusammen.

00:04:12: Wollte ich damit eigentlich nur sagen?

00:04:13: Ja, okay...

00:04:15: Das war deep!

00:04:16: Ich weiß nicht so richtig wie ich hier jetzt ansetzen soll wenn ich ehrlich bin.

00:04:19: Na toll, ich habe dir so einen richtig tollen Ansatz gegeben und den haben wir jetzt kaputt fliegen lassen.

00:04:24: Ja also ich kann dir sagen die Miller war ein Model der Vogue.

00:04:28: Da ist das einzige womit sie damit zu tun hat.

00:04:31: Und?!

00:04:31: Ich dachte ich kriege jetzt eine Information über die Vogue?

00:04:33: Ja vielleicht eigentlich nicht.

00:04:35: Ja toll Jetzt hab ich keine Lust mehr.

00:04:37: Ich geh jetzt los, tschüss!

00:04:38: Es soll ja oberens okay bei.

00:04:39: Vielen Dank für diese Folge.

00:04:41: Ich nicht, ich danke nicht für die Folge.

00:04:43: Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt.

00:04:44: Ah, warte mal ab, wart mal ab.

00:04:46: Ja, es ist hoffelfäh.

00:04:48: Brauchst dich mit vollem Mund.

00:04:50: Also wenn du den Namen Lee Miller hörst was also?

00:04:54: was assoziierst du damit?

00:04:56: Model von der Vogue.

00:04:57: Irgendwas anderes noch?

00:04:58: Als ich den gerade das erste Mal gehört hatte habe ich überhaupt gar keinen Assoziation gehabt wirklich gar keine.

00:05:02: Wie

00:05:03: sieht es mit dem Geschlecht

00:05:03: aus?

00:05:04: Ich hatte das erst mal männlich gedacht.

00:05:06: Ist auch ein Trick, den sie ausgenutzt hat.

00:05:08: aber dann komme ich später noch einmal.

00:05:09: Aber es gibt ja verschiedene Namen die sowohl für männliche als auch weiblich angerechnet werden können.

00:05:14: Ja genau!

00:05:15: Das lieh' dann auch einer davon.

00:05:16: Also Elizabeth Lee Miller

00:05:19: Auch

00:05:19: genannt Lady

00:05:20: Penrose Und sie guckt mich erwartungsvoll an und hofft dass sich darauf reagiere?

00:05:24: Ich dachte gleich, dass du zu einem lady warst.

00:05:27: Sie ist jetzt in T aus der Strawberry-Tasse, auch okay.

00:05:30: Wurde am XXIII.April neunzehntundhundertsieben geboren

00:05:35: und ist

00:05:35: am XXI.Juli neunzenthundertsebenehundsiebzig verstorben.

00:05:39: Übrigens zeitlich recht ähnlich zur Baxisiege.

00:05:43: Also dass sehr deutlich früher gestorben ist.

00:05:45: aber... Aber

00:05:45: hast du dich inspirieren lassen von der Zeit oder wie?

00:05:47: Eigentlich nicht!

00:05:49: Also tatsächlich eher vom Thema.

00:05:50: Okay Ich fand sie recht spannend weil sie Wie ich finde viele verschiedene Leben gelebt hat als eigentlich muss man sagen Supermodel der zwanziger Jahre, als Fotografin.

00:06:02: Als Kriegskost von einem Zweien Weltkrieg und am Ende als Gourmetköchin.

00:06:05: Ist das die von dem wussten Film drüber gibt?

00:06:08: Ja!

00:06:08: Mit Kate Winslet?

00:06:09: Richtig!

00:06:10: Ach Kork!

00:06:11: Fotografen?!

00:06:12: So... Also Lee Miller kam zur Fotografie tatsächlich über ihren Vater, der seine drei Kinder also Lee Miller hat noch zwei Brüder gleichberechtigt erzogen hat, was für diese Zeit ja sehr ungewöhnlich war.

00:06:27: Aber tatsächlich ist sie mit dem Glaubenssatz aufgewachsen, dass sie alles genauso gut kann wie ihre Brüder und mit dieser Einstellung ist die auch durchs Leben gegangen also das sie alles genau so gut kann als ein Mann.

00:06:40: Sehr gut davon brauchen wir mehr!

00:06:41: Ja

00:06:42: So, Theodor

00:06:42: Miller das war

00:06:43: ihr Vater.

00:06:44: War ein Hobbyfotograf der gerne seine Kinder vor allen Dingen aber auch seine Tochter fotografiert hat.

00:06:49: dadurch ist sie halt sowohl mit der Fotografie als auch mit dem Modelsign in Berührung gekommen.

00:06:55: Jetzt war er ein bisschen kontrovers weil er sich auch nicht geschäuert hat seine Tochternack

00:06:58: zu fotografieren.

00:07:00: Schwierig Ja

00:07:00: immer ein bisschen schwierig.

00:07:02: Hier die kleine Triggerwarnung insbesondere dessen Weil Sie von einem Bekannten der Familie als siebenjährige vergewaltigt wurde.

00:07:11: Übrigens die Tröger-Warnung kann ich auch noch mal weiter setzen, weil sie als Kriegsporrespondentin um zwei im Weltkrieg gearbeitet hat und dadurch auch recht eindrückliche Kriegsbilder der Konzentrationslager formuliert hat über die wir auch noch etwas näher reden

00:07:28: werden.

00:07:28: Deswegen

00:07:29: seid an der Stelle einmal gewarnt.

00:07:33: So genau ihre Modelkarriere begann aber eigentlich so richtig als neunzehnjährige.

00:07:37: da ist sie dann in New York fast von einem Auto angefahren worden und wurde dann vor dem Verleger Kondynast gerettet.

00:07:48: Das war der Verlegarer, der zu dem Zeitpunkt die Vogue unter seinen Fettichen hatte und war so begeistert von ihrer Schönheit dass er sie gleich unter Vertrag genommen hat.

00:07:57: Wow!

00:07:58: Und Sie tatsächlich sofort anfingen also später mehr als Model aber vor allen Dingen für die Voke zu arbeiten.

00:08:07: Sie war recht unkonventionell, was ihr aussehen angeht.

00:08:10: Weil sie blond und blau-äugig war... ...und nicht so konventionell zu der Zeit.

00:08:18: Aber sehr beliebt!

00:08:20: Also sie hat mit vielen verschiedenen Fotografen zusammengearbeitet.

00:08:23: Ist ja ne Frage bei dir.

00:08:25: Ja ich hab auch meinen Finger oben.

00:08:27: Ich wollte dich nur erst mal zu Ende reden lassen.

00:08:29: Noch einmal kurz zur Geschichte mit ihrem Verwandten als siebenjährige zurück.

00:08:32: Gab's da irgendwie... Also wie ist das rausgekommen?

00:08:35: Hat sie davon erzählt, weißt du das?

00:08:37: Nein.

00:08:38: Habe ich in einer Recherche tatsächlich bei mehreren Quellen nur dass es ihr passiert ist.

00:08:41: Okay!

00:08:41: Sie hat halt bekannten übernachtet und daraus sie dann kreisbereitigt worden.

00:08:46: Und hat sie sich mal dazu geäußert?

00:08:48: zu den Nacktfotos... Ich gehe immer davon aus als Minderjährige von ihrem Vater.

00:08:53: Das war tatsächlich nicht so ein Problem für sie weil sie recht expressiv war was das Ganze angeht da hat sie nicht so einen Unterschied drin.

00:09:00: wir sehen

00:09:01: aber versteht sie Problematisch ist, von einem minderjährigen Kind nackt Fotos zu haben.

00:09:07: Weil Reinhördisch wird das doch als Kinderpornografie gelten oder?

00:09:10: Ja heutzutage,

00:09:11: ne?

00:09:12: Also weiß ich nicht ob sie sich da so drüber Gedanken gemacht hat.

00:09:15: Jetzt muss man ganz ehrlich sagen es wird auch später deutlich... Sie ist niemand der gut über Traumata reden kann.

00:09:20: Ah okay

00:09:20: alles klar!

00:09:21: Es war glaube ich auch der Film ist nur entstanden durch eine Nachkommen von ihr.

00:09:27: Ja es ist tatsächlich so dass die, als sie vierzig Jahre alt war, hat sie mit im zweiten tatsächlich komme ich auch noch mal zu Penrose, ihren so einen Anthony bekommen und die hatten immer eine sehr schwierige Beziehung zueinander.

00:09:42: Und als sie dann gestorben ist hat er erst die ganze Geschichte von ihr erfahren... dass sie, also diese ganze Kriegskorrespondenz schafft und diese wirklich auch geschichtsträchtigen Bilder die sie geschossen hat während des Zweiten Weltkrieges.

00:09:57: Davon hat er sein ganzes Leben lang nichts gewusst.

00:09:59: Nee genau und mit ihm ist nämlich Kate Winslet in Kontakt gewesen darüber diesen Film zu produzieren.

00:10:06: Genau

00:10:06: und weil sie ja aus dem U-Siebster schon verstorben

00:10:09: ist.

00:10:09: Und für die Zeit hat sie wirklich ein sehr beeindruckendes Leben gehabt weswegen ich dachte das passt eigentlich... Wir sind hier noch im März, aber nachdem er die Kenden, die sage alles so gesprengt hat.

00:10:20: Ja!

00:10:21: Sind wir jetzt im April?

00:10:22: Genau und... Die über die Zeit hat sie nie geredet.

00:10:26: Er hatte ja auch ein sehr schwieriges Verhältnis zu ihr.

00:10:28: Die sind nicht so richtig miteinander klargekommen weil sie auch Zeit ihres Lebens dann an Depressionen und Alkoholismus gelitten hat.

00:10:37: Sie ist als schwere Alkuholikerin verstorben Und er musste dann nochmal selber mit sich quasi zu Gericht gehen um das Bild, dass er von seiner Mutter hatte.

00:10:47: So wie ihr aufgewachsen war noch mal mit dem in Einklang zu bringen was sie vor seiner Geburt erlebt hat.

00:10:52: Um nachvollziehen zu können warum sie so ist wie sie ist.

00:10:56: Genau also es ging halt los als Moodle für die Vogue unter anderem auch für die Vanity Fair.

00:11:02: Aber die Voke war ein bisschen ihre Haus und Heimat Zeitschrift muss man sagen, auch für später.

00:11:07: Weil nach zwei Jahren hat sie nämlich schon gereicht.

00:11:09: als einundzwanzigjähriger hat sie dann gesagt nicht ich habe jetzt keinen Bock mehr mich nur fotografieren zu lassen und ich will das selber bestimmen.

00:11:15: Ich will hier selbst bestimmt auch bestimmt wie ich fotografiert werde.

00:11:18: also lerne ich jetzt wie man fotografiert.

00:11:21: Daraufhin ist ihr nach Paris um sich da auszubilden Und zwar von Man Ray, der erst anfangs gar nicht so begeistert davon war.

00:11:28: Also sie hat aber nicht locker gelassen und gesagt du bist mir total egal.

00:11:31: Dann so ja, aber mache ich nicht und vor allen Dingen auch schon keine Frauen.

00:11:33: Sie ist mir aber auch egal.

00:11:36: Das hat sie so geprägt dass sie sich eigentlich als Künstlerin empfunden hat.

00:11:40: also als Zürichelistin hat sie sich verortet... ...und es hat ihnen so beeindruckt das sie eine Zeit lang auch zusammen waren.

00:11:49: Sie hat dann bei ihm Das Fotografieren gelernt.

00:11:52: Genau, hat sich auch selber von ihm viel fotografieren lassen weil sie ja trotzdem immer noch als Model gearbeitet hat.

00:11:57: aber für sie war es halt wirklich entscheidend dass sie selber darüber entscheiden kann wie ihr Körper inszeniert wird.

00:12:04: als Model und deswegen ist sie bisher auch die einzige Frau das gelungen ist der Vogue sowohl ein Titel als Model als auch als Fotografin zu verkaufen.

00:12:16: Da hat sie schon auch so ein bisschen mit in die Geschichte eingegangen.

00:12:19: Genau, sie hat dann auch versucht sich in Paris selber zu etablieren und hat einen Fotostudio eröffnet.

00:12:24: Hat dann aber nach ein paar Jahren... Also man muss ein bisschen sagen, das ist ein bisschen Hummel im Arsch ne?

00:12:28: Die können irgendwie so lange irgendwo bleiben.

00:12:30: Hat sich gedacht nach ein Paar Jahren ja, nee also ein bisschen läuft schon irgendwie gut, aber auch nicht so richtig und ist dann nach New York und hat dann da versucht sich als Fotografin zu etablieren und hat denn da aber gecheckt dass es durchaus klüger ist einfach den Namen Lee Miller auf die

00:12:45: Die Visitenkarte

00:12:47: zu tun.

00:12:48: Weil nämlich viele Leute zur Zeit, wir sind ja Anfang der dreißiger Jahre.

00:12:53: Das war schon durcherschwierig als Frau... Die Visitinkarte

00:12:55: von einer Frau schon direkt weggelegt hätte?

00:12:56: Genau und auch grundsätzlich von einer frau sich ein, also von einer unverheirateten Frau selbstständig Geld zu verdienen das war im Partys schon schwierig.

00:13:05: sie konnte nicht allein nur von ihrer Fotografie leben Sie musste auch als Model nebenbei noch arbeiten es wäre sonst nicht gegangen.

00:13:11: Und in New York war halt ganz klar Das hat sich halt eh schon an die obere Schicht gerichtet.

00:13:17: Genau, weil nur die sich das halt leisten konnten auch geldlich sich überhaupt fotografieren zu lassen.

00:13:22: Das war damals ja noch kein Massenmedium.

00:13:25: Fotografie war teuer und musste sich genau überlegen welche Bilder man macht wie man es dann entwickeln kann.

00:13:30: Und wir sind ja hier auch gerade zu der Zeit der Depressionen gewesen.

00:13:34: also lieben Miller kam zurück nach New York grade nach dem Börsen Crash so und hatte halt versucht ihr Business zu etablieren gecheckt, ah ja gut wenn die leute li miller lesen und assoziieren sie erst mal ähnlich so wie du jetzt auch gerade ein Mann.

00:13:48: Und dann war sie aber so bestimmt noch charmant mit den Kunden, die gedacht haben Sie werden jetzt von einem Mann fotografiert dass sie denn trotzdem noch den Auftrag tatsächlich gekommen hat.

00:13:56: also das war auch eine Kunst von ihr.

00:13:57: sie konnte gut mit Menschen umgehen obwohl sie durchaus auch ein bisschen bushikos und dominierend war.

00:14:03: Aber das hat trotzdem nicht dazu geführt dass sie unerfolgreich war.

00:14:07: Dominieren sind genug Männer auch und bleiben dabei charmant.

00:14:10: Ja, dann frage ich mich ob das bei Frauen nicht anders sein müsste?

00:14:14: Nicht alles!

00:14:15: Auch nicht so sein.

00:14:16: Also genau so sein kann.

00:14:17: Kann es.

00:14:18: Hätte wäre das ein Mann gewesen hätte da keiner nachgefragt.

00:14:21: Ja das stimmt.

00:14:22: Das ist auch so.

00:14:23: Wir sind jetzt bei neunzehnundzweiunddreißig.

00:14:25: Sie ist zurück in New York und neunziehneundvierund dreißig ruft sich der Mann zu Hause bei ihrer Familie an und sagt Übrigens ich bin verheiratet.

00:14:32: Ich gehe jetzt noch Ägypten.

00:14:34: Ach du stande

00:14:34: Weil sie den Ägypter Aziz Bay geheiratet hat.

00:14:38: Den hatte sie vorher schon auf einer Partymark kennengelernt, weil sie auch gut in der Partyszene etabliert war.

00:14:43: Hatte hier und dann eine Liedschaft unter anderem mit ihm aber er hat irgendwie ganz gut gefallen so dass sich gedacht hat naja gut dann lass uns mal das Abenteuer eher eingehen.

00:14:51: Wow!

00:14:52: Und dann ist sie ihm nach Ägypten gefolgt.

00:14:55: So es gibt tatsächlich auch einige Bildreihen wo sie die Wüste fotografiert hat Aber es fiel schon auf dass sie in Ägyptien nicht so richtig glücklich waren.

00:15:04: Nach drei Jahren hat Aziz die dann auch gefragt, sag mal, ist dir sowas für dich.

00:15:09: Sie sind so, ah nee irgendwie habe ich schon das Gefühl, ich müsste woanders sein.

00:15:12: Daraufhin ist sie noch einmal nach Europa und sie hatte ja auch noch bekannte in Paris.

00:15:17: Da hat sich dann auch den Lord Penrose kennengelernt auf eine Suaree.

00:15:21: Und dann haben sie ein Sommer der Liebe miteinander verbracht bevor sie zurückgegangen ist nach Ägypten um es nochmal mit ihrem Mann zu probieren.

00:15:29: Dann haben die beide aber relativ schnell festgestellt dass das nix ist.

00:15:32: So, und dann muss ich aber sagen Hutab vor ihrem ersten Ehemann.

00:15:37: Erstens es gibt eine Anekdote da hat er sie gefragt dass wenn er dann schon nicht mehr ihr Ehemannen sein kann ob er noch ihr Liebhaber sein dürfte.

00:15:47: Also scheint ihm gut gefallen zu haben was sie so kann

00:15:50: Genau.

00:15:50: Und das zweite Das ist eigentlich das was ich eher beeindruckend finde für die Zeit ist dass er ihren Aktienportfolio mitgegeben hat weil er wollte dass sie egal was in ihrem Leben macht unabhängig bleibt von

00:16:00: Männern.

00:16:01: Oh sehr cool.

00:16:02: Also das hat er tatsächlich unterstützt und die sind auch Zeit ihres Lebens weiter Freunde geblieben.

00:16:05: Ah,

00:16:05: wie schön!

00:16:08: Das spricht aber für beide Charakterer ne?

00:16:09: Ja.

00:16:10: Also dass man das zuzulassen und das zu machen, das spricht für die Art und Weise was für Menschen sie sind.

00:16:16: Und genau so ist es dann, dass sie im Jahr thirty-seven nach Paris zurückkehrte und dann mit Roland Penrose... Da muss man eigentlich sagen da waren die dann ein Item.

00:16:28: Und die sind dann auch zusammen neununddreißig nach England gegangen und da hat sie dann auch den Blitzkrieg miterlebt Richtung London, um die ganze Bomber-Dierung.

00:16:37: Und das hat sie nineteenhundertvierzig dann auch mit der Kamera festgehalten.

00:16:42: Und diese ganze Geschichte hat sie aber innerlich so aufgewühlt weil sie auch das Gefühl hatte dass ihr irgendwie dem nicht gerecht wird und es auch geschichtlich zu dokumentieren mit einem Geschehen dabei sein wollte.

00:16:55: Also hat sie bei der Vogue angefragt, was können wir denn jetzt machen?

00:16:58: Weil sie hat weiter für die amerikanische Vogue gearbeitet aber auch für die britische Voke und in Paris gab es ja auch eine Vogue.

00:17:03: also wie sieht das denn jetzt aus?

00:17:07: Was könnte ich dann jetzt machen?

00:17:08: und das führte dazu dass sie diejenige war fast die einzigen Fotostrecken über Frauen im Zweiten Weltkrieg gemacht hat.

00:17:16: Also zum Beispiel über die Einheit an Frauen, die in Nazaretten gearbeitet haben oder die einheit an frauen, die an diesen Suchscheinwerfern nachts den dienst gemacht haben.

00:17:27: Jetzt muss man sagen, die Vogue ist ja aber immer noch die vogue also musste sie natürlich immer so bisschen die Grenze waren was auch Mode angeht gegen diese Artikel, vor allen Dingen darüber.

00:17:39: Na wie koche ich denn gut mit dem Rationierung die ich habe?

00:17:43: Wie gehe ich mit meinen Haaren um wenn ich zwei Tage die Haare nicht waschen konnte?

00:17:48: also zum Beispiel wirklich einen Tourbahn

00:17:50: und so.

00:17:51: Und das war dann der Kern der Inhalte.

00:17:54: Das hat sich deutlich später verschoben wobei man sagen muss dass die Briten in der Veröffentlichung der Kriegsrealität immer etwas zurückhaltender waren als die US-Amerikaner Die waren ja auch weiter weg und dadurch distanzierte.

00:18:07: Und lange nicht im Krieg involviert.

00:18:09: Genau, genau.

00:18:10: Sie hat dann in der Zeit David Sherman kennengelernt, der fürs Live mal gesehen... Der zeitweise auch tatsächlich bei ihr zu Hause gelebt hat.

00:18:20: also es war so ein bisschen eine Dreiecksbeziehung auch.

00:18:23: Also größtenteils freundschaftlich zu David Sherman aber zwischenzeitlich hatten die auch eine Liebesbeziehungen zueinander.

00:18:29: Weil das hat der Penrose auch akzeptiert, weil er zu der Zeit beim Militär war und halt Lí lange Zeit alleine lassen musste.

00:18:36: Aber dann wusste okay ist es jemand bei ihr, der quasi auf sie

00:18:39: aufpassen kann.

00:18:40: Sie macht Hüttelchen!

00:18:41: So genau ob sie das jetzt gebraucht hätte muss man jetzt

00:18:44: halt mal

00:18:45: im Raum stehen lassen an der Stelle.

00:18:47: Und David Sherman war aber auch derjenige, der ihr am Ende den Vorschlag gemacht habt nicht als britische Korrespondentin zu fotografieren, sondern als US-amerikanische Korrespondentin.

00:18:58: Weil sie hatte immer das Problem dass die auf diese Frauen halt im Krieg...

00:19:02: Gucken musste?

00:19:03: Ja genau!

00:19:03: Also sie war halt so an diese Lazarett gebunden Sie wollte aber immer vorne an die Front.

00:19:07: Sie wollte da die Fotos machen also quasi in medias res in the middle of the action.

00:19:12: da wollte sie sein

00:19:12: und das durfte sie nicht als britische korrespondente.

00:19:15: Genau

00:19:15: also sie hatte die Akkreditierung dafür nicht weil die kriegsreportage damals ja auch eingefärbt war.

00:19:22: Also du hast dich im Prinzip einem Lager zugeordnet und hast halt auch aus dieser Sicht...

00:19:26: Ja klar, da musstest du irgendwie Propagandamaterial produzieren.

00:19:32: Und als US-Amerikanischen die zu dem Zeitpunkt noch nicht involviert waren im Krieg dann eher neutral!

00:19:38: hätten sein können, also quasi einfach nur Bilder machen von dem Geschehen.

00:19:41: Ja

00:19:41: genau beziehungsweise sie ist dann halt reingegangen und hat halt am Ende das halt so argumentiert.

00:19:45: und das haben wir die dadurch dass sich halt für die US-amerikanische Vogue auch veröffentlicht hat.

00:19:50: Darüber ist es gelaufen.

00:19:52: Hat sie die Akkigatierung kriegt auch an die Frontlinie zu gehen um dann Propaganda zu produzieren, die aber eigentlich dazu führen sollte, dass die USA in den Krieg einsteigen.

00:19:59: Ah,

00:20:00: da haben die ja natürlich alle gesagt, ja natürlich darfst du mit wenn die jetzt uns endlich helfen?

00:20:05: Genau!

00:20:05: Also sie wollte zeigen wie schrecklich das ist.

00:20:08: Also ist sie dann mit David Sherman halt los und als die Akkreditierung gekriegt hat, das ist tatsächlich so.

00:20:15: Die war wirklich mutig kann man nicht anders sagen.

00:20:18: Er hatte sich ein Auto gekauft Das hat sie in Tarnfarmen angesprüht.

00:20:22: Dann hat sie an der Seite geschrieben US-Presse Live mehr gesehen Und da sind die los Da sind die durch Frankreich gefahren Da sind sie durch Deutschland gefahren Und haben mal verschiedene Situationen miterlebt.

00:20:36: Sie ist zum Beispiel nach Rennen wo Rennen noch nicht befreit war.

00:20:39: Das ist übrigens auch der Moment, wo der Film mit ansetzt weil sie tatsächlich dann mit vorne an der Frontlinie stand und das Live mitdokumentiert hat wie Rennen von den Deutschen befreitet wurde.

00:20:55: Und da hat es natürlich sehr viel vom Mitgekrieg.

00:20:59: Sie ist später weiter nach Paris aber Paris allerdings schon befreitt.

00:21:03: Da finde ich wird jetzt wieder der Konflikt mit der Vogue ein bisschen deutlich, weil die Vogue natürlich nicht mehr so sehr an dieser Kriegsreportage interessiert war.

00:21:12: Wieder die britische noch die US-amerikanische, weil sie gesagt haben wenn Paris befreit ist dann... fangen auch an die französische Burg wieder mit aufzubauen und die Leute zu fotografieren.

00:21:23: Und dann haben sich die Verleger in den USA noch drüber beschwert, warum denn das alles so billig aussieht?

00:21:28: Warum dann die Frauen keine Stimmvertragen würden sondern die sich hinten nur die Linie auf die Beine aufgezeichnet haben und so.

00:21:35: Oh,

00:21:35: dass ist

00:21:35: recht!

00:21:36: Genau.

00:21:36: und dann schrieb sie halt zurück und das ist das was der Markant ist.

00:21:38: Sie schickte halt ihre Bilder Oder halt die negative, je nachdem oft waren.

00:21:41: Die Bilder hat noch nicht entwickelt weil sie das Material hatten ich hatte, weil sie ja mit dem Kriegsgebiet war.

00:21:45: Halt mal mal so persönlichen Anenkdoten als war keine neutrale Berichtserstattung sondern sie hat halt das aufgeschrieben wie es empfunden hat.

00:21:51: So ein Siegengesprächssohn mit dir oder mir jetzt viel und dann schrieb ihr halt auch zurück.

00:21:55: sag mal Leute ich fotografier hier unter den schwierigsten Umständen mit Frauen die sich hier zwanzig Minuten aus der Mittagspause zusammen recht rücken, weil die arbeiten müssen.

00:22:05: Damit das hier irgendwie als einigermaßen funktioniert und dass sie keine Nylon-Schniffe tragen liegt daran, weil wir keine haben!

00:22:11: Dann hat die USA welche geschickt damit es dann fotografiert wird und

00:22:15: so.

00:22:15: Damit es halt immer noch decent aussieht.

00:22:17: Ja ja

00:22:18: genau.

00:22:18: Und obwohl

00:22:19: die Realität natürlich viel beeindruckender ist.

00:22:21: Genau und das hat sie aber wie gesagt alles gar nicht glücklich gemacht, weil sie wollte nicht... Und wie es in Paris gelaufen ist, hat sie natürlich trotzdem beeindruckt.

00:22:32: Eine was sie schwer aufgenommen hat, ist tatsächlich die Tatsache wie mit den Französinnen vor allen Dingen umgegangen wurde.

00:22:41: Das liegt daran dass sie die deutschen Zeit ihres Lebens übrigens absolut verurteilt hat für das was passiert ist.

00:22:49: Sie hat auch Pauschal eine Kollektivschuld unterstellt und sie ist auch grundsätzlich davon ausgegangen, dass jeder Deutsche auch Bescheid wusste was lief.

00:22:57: Und die Französinnen, die im Prinzip dem wurde kollaborat... horizontale Kollaboration

00:23:04: vongeworfen.

00:23:04: Ja ich wollte gerade sagen das ist die... sich auf deutsche Soldaten eingelassen haben.

00:23:09: Wenn sie sich nicht darauf eingelassene haben, wurden sie gefoltert und also die hatten eigentlich keine Wahl.

00:23:15: aber war das nicht bei den Französinnen damit dass denen die Haare rasiert wohnen?

00:23:18: Genau!

00:23:19: Das ist es nämlich.

00:23:20: Die haben gerade diese kahlgeschworenen Haare gehabt

00:23:24: als sichtbare Strafe.

00:23:26: Und

00:23:26: wurden dann hier auch so durch die Straßen gejagt.

00:23:29: Übrigens aber nur an diesen Frauen wurde halt ein Exempel statuiert

00:23:32: und Männern wiederum nicht.

00:23:33: Ja sagt auch alles

00:23:35: genau.

00:23:36: Da war Li immer sehr hin und her gerissen, wie sie das tatsächlich, weil sie es auch portraitiert hat.

00:23:42: Sie wurde viel dafür genutzt, dass sie an Paris gelebt hatte vor dem Krieg.

00:23:46: Franz Wiesers Sprach, die oft als Dolmetscherin zur S-Armee arbeiten musste.

00:23:51: Weil sie schon scharfe Urteile hat, wie es da passiert ist.

00:23:54: Vor allen Dingen auch, dass die Frauen teilweise diese geschohlenen Haare unter Tourbahnen versteckt haben was ja damals, als sie anfing für die Vogue im Krieg ... Ein Zeichen war davon, wie gehe ich resilient mit Sachen um.

00:24:08: Das war schwer für sie in Verbindung zu bringen.

00:24:10: und dann war das nächste was schwierig war dass ja der französische Rechtsstaat nicht unterschieden hat.

00:24:17: also es gab keine Rechtsverfolgung in dem Sonder sondern horizontale Kollaboration war schon nicht nur wenn du eine Affäre hattest sondern wenn du schon mit einem deutschen gesprochen hast oder mal Essen von ihm angenommen hast.

00:24:27: Es wurde pauschal alles leicht

00:24:28: behandelt.

00:24:30: gar nicht Sinn, weil wenn du ein Land bist oder in einer Stadt wohnst wo jemand einfällt und deine einzige Möglichkeit des Überlebens ist nichts zu tun.

00:24:41: Oder irgendwie an interagieren zu müssen.

00:24:43: Weiß ich nicht ob das eine Strafe bedarf?

00:24:47: Die Person kann ja nichts dafür!

00:24:49: Nein man hat auch zum Teil wirklich siebzehnjährige Mädchen die als sie zwölf waren überfallen worden sind.

00:24:59: Teenager-Phase damit klarkommen

00:25:00: muss.

00:25:00: Ja und wie was, was sollten sie denn machen?

00:25:03: Also ich meine natürlich es wäre schön wenn sich alle Leute plötzlich auflehnen.

00:25:06: aber Wenn du in bestimmten Situationen nur damit rechen kannst das bedeutet den sicheren Tod für mich Und im schlimmsten Fall für mich um eine gesamte Familie die dann auch weniger für können.

00:25:15: vielleicht Dann ist erst mal stillhalten die beste Möglichkeit

00:25:19: genau.

00:25:20: Und das war halt schwierig für sie in Einklang zu bringen irgendwie.

00:25:23: Ja,

00:25:24: besonders wenn sich so eine Schwarz-Weißdenke vorhatte Pauschal Deutschland gegenüber.

00:25:28: Ja

00:25:28: und während des Krieges war es ja auch recht einfach.

00:25:30: Es war ja sehr klar gezeichnet wer ist der Böse?

00:25:33: Wer ist der Gute?

00:25:34: Also da konnte man diese schwarze Weißdenken ja auch annehmen.

00:25:38: aber in einer Zeit gerade wo's um die Befreiung geht und dann später nach der Kapitulation und dem Wiederaufbau verschwemmen wir auch die Grenzen.

00:25:46: Da wirds nur noch Graustuf

00:25:47: am Ende.

00:25:49: Und

00:25:50: das war ganz schwer für sie ein Einklang zu bringen.

00:25:52: Was auch am Ende dazu geführt hat, dass sie dann ja unter Depressionen gelitten hat und zum Alkohol gegriffen hat.

00:25:59: Weil sie im Gegensatz zu vielen männlichen Kollegen die Biografien veröffentlicht haben mein Leben in Weltkrieg.

00:26:06: Mein Leben an der Front!

00:26:07: Genau,

00:26:07: hat sie es nicht gemacht.

00:26:08: Sie hat auch am ende kaum noch fotografiert.

00:26:10: also am Ende, als sie nach Sassex nach dem Krieg gezogen ist mit Lord Panrose nochmal ihre Freunde unter anderem zum Beispiel Pablo Picasso fotografiert.

00:26:21: Aber nie mehr in diesem kommerziellen Rahmen wie sie es halt während des Zweien Weltkriegs gemacht hat.

00:26:26: Picasso ist echt das ist einer von diesen Begründnahmen oder einen von diesen Künstlern den ich nie zeitlich dort einordne wo er eigentlich hingehört weil ich glaube immer dass der viel älter

00:26:38: ist.

00:26:38: nein

00:26:38: aber der isst nicht Das

00:26:40: ist so witzig.

00:26:42: Oh herrlich!

00:26:43: Was er aber auch alles mit geprägt hat, also was der ja alles mitgenommen hat aus dem Syriallismus dann am Ende

00:26:49: ja auch vom

00:26:50: Expressionismus rüber bis zum Kubismus und so schon ganz spannend eigentlich mit dem.

00:26:53: Genau als sie die Akkreditierung für das US Media Tabu kommen hat als Kriegskorrespondentin war es auch so dass sie sich eine Uniforma schneidern lassen Und deswegen haben immer viele auch sie als Soldaten tatsächlich verwechselt, weil sie halt so aussah wie eine und weil sie ja auch von zu sprechen konnte.

00:27:11: Und immer vorne weg war mit den Männern und so, dass da tatsächlich ihre... Also im Prinzip war sie Teil des Militärs.

00:27:19: Genau!

00:27:20: Als die dann mit David Sherman los ist in dem Wagen sind die

00:27:25: dann ja mit

00:27:25: auch, als es an die Kapitulation vor Deutschland ging nach Deutschland eingereist.

00:27:30: Das war eine Zeit lang recht schwierig So sukzessive Warhu hier, Deutschland wurde überrannt alles fein.

00:27:36: Sondern es gab ja durchaus auch eine Phase wo nicht ganz klar war wie entwickelt sich das jetzt hier?

00:27:41: Also sie ist aber dann zumindest immer so ein bisschen hinter der Frontlinie geblieben also schon mitgezogen Aber doch dahinter.

00:27:46: und als dann am Ende relativ schnell klarwurde er gegen Frühjahr Daher fünfundvierzig dass Deutschland demnächst wahrscheinlich kapitulieren wird Gab's noch ne Bewegung daß ganz viele Fotografen, die sich da überhaupt reingetraut haben.

00:28:00: Also ganz viele ihrer Kollegen sind auch in Paris geblieben und haben von Paris aus ihre Reportagen geschrieben.

00:28:06: Und das hat sie wiederum auch so besonders gemacht für sowohl die Briten als auch für die US-Amerikaner weil sie halt wirklich aus dem Geschehen dokumentiert hat und live dabei war.

00:28:19: Das hat sie sehr begehrt gemacht was das Material angeht Genau.

00:28:23: Und gegen Ende gab es dann die Entscheidung, fahren sie nach Berlin oder fahren sie noch München?

00:28:27: Also Berlin ist ja das wo Adolf Hitler denn hierhin geflogen ist.

00:28:30: Ja.

00:28:30: München ist ja dass auch wo er aber her kam und Sie und David Sherman haben sich dann am Ende dazu in den Schlossen nach München zu gehen.

00:28:38: Okay.

00:28:38: Weil sie im Prinzip so symbolfigurativ einmal gucken wollen bekommt dann alles überhaupt her.

00:28:45: Deswegen war sie tatsächlich auch die erste Fotografin den Dachau Bilder machen konnte.

00:28:51: Jetzt hier nochmal die Trigger-Warnung.

00:28:53: und auch wirklich sehr ungeniert muss man fast sagen, also sie hat die Leichenberge fotografiert so dass man Gesichter erkennen konnte.

00:29:01: Sie hat jenigen, die die Verbrechen begangen haben fotografiert so dass man die Gesichter erkennen konnte.

00:29:07: Sie hat ihr über Leben dann so fotografiert das man die gesicht ererkennen konnte.

00:29:11: also es war sehr expressiv.

00:29:13: sie hat da nichts hinter mir keiner hergehalten.

00:29:15: Das hat sich auch so erschüttert dass diese Bilder aus dem kazert sie war später in buchenwald Das ist ja in der Nähe von Berlin, bei Weimar oben.

00:29:23: Also sie ist wirklich richtig... Also es ist auch

00:29:25: wirklich eine Nähe vom Berlin bei Weimer oben?

00:29:27: Ja

00:29:27: also ganz.

00:29:28: Ja das stimmt schon aber ich habe das ja selber als wir auf der Klassenfahrt waren im Buchenwald.

00:29:33: Ja

00:29:33: ja ich weiß!

00:29:34: Ich hab ja nie jener studiert.

00:29:38: Aber es ist nicht in der nähe von

00:29:39: berlin.

00:29:40: Darauf wollte ich nur hinaus.

00:29:41: Da

00:29:41: hast du recht so.

00:29:42: Sie hat halt überall Stationen gemacht.

00:29:44: München, Weimar, Berlin, Leipzig.

00:29:46: Sie ist halt überall da gewesen und hat am Ende die Trümmerfutter fotografiert, weil es hier nach der Kapitulation sehr, sehr schwer viel Mitleid mit den Deutschen zu haben und das Leid der Deutschen zu fotografieren.

00:29:57: Ja, verstehe.

00:29:57: Das

00:29:57: war also nicht mehr in der Schwerpunkt ihrer Dokumentation?

00:30:01: Ja!

00:30:02: Also was du sagst mit der Generalschuld Ja, so weit und ganz vage.

00:30:10: auf jeden Fall nur vorstellen dass wenn man dieses schwarz-weiß Denken hat das der Böse.

00:30:13: Das ist der gute.

00:30:14: ich bin auf dieser Seite Und ich kann also das ist so und dann traumatische Erlebnisse hat an der Front weil sie war ja an der front Darum zu kommen um diese ecke das braucht ihr eigentlich der Verarbeitung erst und die Hat sie ja gar nicht gehabt.

00:30:29: auch zeit ihres lehmens

00:30:29: nicht

00:30:30: genau als er hat sie auch gar nicht.

00:30:32: Sie sehen gar nicht in ansatz.

00:30:34: Nein,

00:30:35: also heutzutage würde man auch bei ihr eindeutig von einer posttraumatischen Belastungsstörung sehen.

00:30:40: Den Themen gab es ja damals noch gar nicht und da hat sie aber auch mit ihrem Mann eben nie...

00:30:45: Wie gesagt wenn ihr so das gar nicht musste?

00:30:47: Nein,

00:30:47: jetzt komplett... Sie hat auch nachdem sie fertig war mit dem Fotografieren alle Negatives vernichtet.

00:30:53: Krass!

00:30:54: Also gibt halt noch die Abzüge, aber sonst nichts.

00:30:57: Ja, und das was die Vogue wahrscheinlich hat.

00:30:59: Genau also das was sie da hingeschickt hat sowohl an die britische als auch an die amerikanische.

00:31:03: Es ist tatsächlich so von den KZ-Bildern in Dachau.

00:31:09: Die hat sie sowohl nach London als auch noch New York geschickt Mit einem recht eindringlichen Brief Und die Strecke ist teilweise dann auch in der US-amerikanischen Vogue veröffentlicht worden mit dem Titel Believe It.

00:31:23: Oh krass

00:31:24: Weil ganz oft unterstellt wurde dass das inszeniert wird vom us-militär um die deutschen schlimmer darstellen zu lassen als sie sind.

00:31:32: Ja,

00:31:33: aber ich stelle mal vor du bist irgendwie so ein ortho normalverbraucher nur als amerika hast du nicht an der westküste also hast eigentlich gar nicht so richtig was viel vom krieg mitbekommen.

00:31:43: machst die wok auf und siehst diese bilder da.

00:31:46: Das ist schon krass.

00:31:47: Und jetzt kann man sich natürlich trotzdem noch mal so ein bisschen fragen, also klar in Paris ging es nicht aber wie war das denn in London überhaupt möglich dass die Vogue trotzdem

00:31:55: noch weiter veröffentlicht

00:31:56: hat?

00:31:56: Ja ja weil sie festgestellt oder die Regierung festgestellt hatte dass Frauen keine Zeitungen aber Zeitschriften lesen und die Frauen die jemals waren die das Land am Laufen geraten haben.

00:32:07: und wenn du wolltest dass die informiert werden Dann brauchst du die Zeitschriften.

00:32:10: Das heißt,

00:32:11: die

00:32:12: Papierreserven, die die Regierung noch hatte in England haben sie der Vogue zur Verfügung gestellt damit die weiterhin achtzigtausend paar Exemplare drucken

00:32:19: kann.

00:32:19: Das musst du dir auch mal vorstellen.

00:32:20: das ist auch krass.

00:32:21: also diese Maschinerie dahinter?

00:32:23: Ja

00:32:23: und ich finde es halt so krass weil dass die Vogue ist ja eindeutig Mode Magazin und Lifestyle Magazin.

00:32:29: aber auch die haben Kriegsreportage betrieben

00:32:32: Wahnsinn!

00:32:33: Da konnten sie teilweise nicht anders nach.

00:32:34: Genau und die Verlegerin In London war halt eine sehr gute Freundin von Lee.

00:32:39: Die haben sich über Jahre lang, weil Lee ja kein einfacher Charakter war, angenähert so dass Lee tatsächlich ihr uneingeschränkt vertraut hat.

00:32:46: und sie fragte auch als sie in Paris saß ich muss weiter.

00:32:49: Ich weiß das meine Geschichte noch nicht ausgezählt ist darf ich?

00:32:53: Und dann hat sie gesagt Ja mach Auch wenn wir das eigentlich nicht so veröffentlichen werden.

00:32:58: die haben ein Bild aus dem KZ tatsächlich genommen im Dachau was Sie veröffentlicht haben.

00:33:02: Wie gesagt die US-Amerikaner die haben

00:33:03: fünf

00:33:04: veröffentlich viele von den Geschichtsbüchern, die man aber in den USA findet haben ihr Fotomaterial.

00:33:10: Ja krass!

00:33:10: Aus dieser Zeit.

00:33:12: und das ikonische Bild was eigentlich entstanden ist es nämlich genau an dem Tag als sie in Dachau war ist sie weiter nach München gefahren wo ja schon alles von Adolf Hitler von den US-Amerikaner im Prinzip ein Anführungsstrichen eingesagt wurde.

00:33:24: Und die sind dann hin zu seiner Privatwohnung, die dann US Militärisch schon begleitet wurden.

00:33:30: Haben dann da kurz mit einem Soldaten geschnackt.

00:33:32: der hat die dann reingelassen.

00:33:33: Das waren die einzigen Journalisten zu dem Zeitpunkt.

00:33:37: Und da ist im Prinzip ihr ekonisches Bild anstanden von Lee Miller in Adolf Hitler's Badewanne, weil die Wohnung des Führers die Einzige war, die noch warmes Wasser hatte.

00:33:49: Genau und zum Zeitpunkt... Also es hat sie damit begründet, sie hatten auch einen Bedürfnis zu baden.

00:33:53: aber Sie haben das Foto auch eindeutig inszeniert, weil sich drei Wochen lang wieder gewaschen noch die Klamotten gewechselt hatten, weil sie halt der Frontlinie hinterher

00:34:01: sind.

00:34:03: Auf dem Bild sieht man Lin Miller in der Badewanne sitzen, vor dem Badewannen-Vorleger die Stiefel noch mit dem Dreck aus Dachau eingetreten und in der Ecke ein Porträt von Adolf Hitler.

00:34:17: Ach

00:34:17: krass!

00:34:18: Und ich habe als ich das Bild gesehen hab am Anfang gedacht was soll das eigentlich?

00:34:22: Also was ist denn

00:34:23: das?!

00:34:24: Dann habe ich mich damit beschäftigt mir auch die Erläuterung dazu angehört.

00:34:29: Und die finde ich durchaus sinnvoll, weil sie ist ja surrealistin.

00:34:31: also Sie hat ja versucht Realität darzustellen aber mit einem Dreh und in dem Fall ist es tatsächlich so wortwörtlich ist sie in die Privatsphäre von Adolf Hitler eingedrungen und hat das gemacht was eigentlich nur ihm zustand und zwar an seiner Wanne war ein warmes

00:34:49: Bad genommen Aber auch wenn du überlegst mit den Stiefeln, mit dem Dreck von seinen Verbrechen an den Füßen.

00:34:58: Richtig!

00:34:58: Ist sie da in seine Privatsphäre?

00:35:00: Sie hat quasi seine Verbrechenden sein Leben gebracht.

00:35:04: Das ist schon extrem symbolisch.

00:35:06: Wahnsinn.

00:35:07: Genau das ist im Prinzip so das bekannteste Bild von ihr.

00:35:10: Sie hat viele Bildstrecken gemacht, viele strahlen sich... Also es wird halt quasi das Bild von hier.

00:35:16: Leute, die sie jetzt privat kennen oder ihre Enkelinen, die das zum Beispiel auch begleitet.

00:35:20: Weil die Bilder auch gelegentlich ausstellen.

00:35:22: Die würde andere eher sehen wo der Zyrialismus-Charakter ein bisschen deutlicher wird also wo sie wirklich einen künstlerischen Aspekt hat.

00:35:29: aber so vom metaphorischen für den Ende des Krieges ist das eigentlich das Bild.

00:35:33: Ja ja, wer gibt's

00:35:34: denn?

00:35:34: Nach dem Zweiten Weltkrieg ist sie dann wieder zurück nach England mit Lord Penrose, der ist Gott sei Dank heil geblieben!

00:35:41: Der gute

00:35:41: Mann.

00:35:41: Sie

00:35:42: ist dann nach Sachsex gezogen.

00:35:44: Da ist sie noch mal kurz los, wieder Richtung Osten in Europa und hat nochmal geguckt ob sie den Wiederaufbau mitdokumentiert das ihr allerdings nicht so gut geglückt weil sie da schon voll in der posttraumatischen Belastungsstörung drin war.

00:35:58: also da fing es tatsächlich an dass die Depression entwickelt hat und wenn man halt damals nicht drüber geredet hat wenn's einem schlecht ging, hat man halt so ein bisschen gegriffen Ausgebildet.

00:36:11: Also sie hat festgestellt, dass sie diesen Wiederaufbau nicht so richtig gut dokumentieren kann weil sie ganz antriebsschwach war.

00:36:16: Sie hat es gar nicht geschafft.

00:36:17: Sie hat manchmal wochenlang ihre Kamera gar nicht angefasst und hat dann festgestellt das ist nicht mehr für mich und ist dann zurück nach Sasex Und hat dann angefangen quasi ein bisschen therapeutisch.

00:36:31: wie viel das jetzt geholfen hat muss man mal an frage stellen Anzufangen sich mit kochen und gast geben auseinander zu setzen und hat immer ihre freunde unter anderem Pablo Picasso eingeladen und dann zum Beispiel auch dabei irgendwie Fotos gemacht, wie dann... Wer war das hier noch?

00:36:48: Wollen wir mal kurz gucken.

00:36:50: Genau Alfred Eyer, den kennst du vielleicht in Philosoph.

00:36:53: Den hat sie z.B.

00:36:54: beim Holz holen fotografiert oder wieder Direktor des New York Museums auf Modern Art musste dann irgendwie Schweine fütterten und so.

00:37:02: also die mussten da Hands on halt auch alle auf ihrer Farm mithelfen.

00:37:06: Und das sind so ein bisschen die Bilder, die sie am Ende noch gemacht hat.

00:37:08: Aber dann hat sie Anfang der fünftiger Jahre auch tatsächlich die Kamera an den Nagel gehängt und hat sich dann Zeit ihres Lebens aber damit beschäftigt wie sie dann ihre Freunde gut verpflegen kann.

00:37:18: Dann halt Gastgeberin sein... ...und da hat sie dann halt ihre Liebe zum Kochen entdeckt und dann am letzten zwei Jahrzehnte als Gourmet-Köchern quasi ihr Umfeld versorgt.

00:37:29: Krass!

00:37:30: Bevor sie dann, neunzenthundertsiebend und siebzig gestorben

00:37:35: ist.

00:37:35: Oh krass, hast du woran?

00:37:37: Nee.

00:37:37: Wann ist sie geworden?

00:37:38: Sie ist siebzig geworden.

00:37:39: Also ein... ...Siebzig vater.

00:37:41: Einzehn und sieben dann?

00:37:42: Sechzig,

00:37:43: ja gerade siebzig geworden.

00:37:46: Gut das ist auch ein hartes Leben was ihr geführt habt ne?

00:37:48: Naja und wenn du sagst von wegen mein Alkoholismus und so lieber Zerose wird jetzt nicht unbedingt positiv beigetragen haben.

00:37:55: Ne genau Ja.

00:37:57: und mit ihrem Sohn wie gesagt die sind halt oft aneinander geraten weil sie so ein historischer Charakter war

00:38:02: Ja, ja.

00:38:02: Und traumatisierter

00:38:04: Charakter?

00:38:06: Genau.

00:38:08: Das ist das Problem des Silent Generations.

00:38:11: Also die diesen Krieg erlebt haben was sie mit sich getragen haben.

00:38:15: Es ist bei meinen Großeltern genauso.

00:38:17: Die haben nie über den Krieg geredet.

00:38:20: Ich glaube ganz zum Schluss hat meine Oma mal etwas erzählt wie die über diese eine Straße gelaufen sind.

00:38:26: Das war mittlerweile der Hauptverkehrsstraße in der Stadt wo ich gewohnt habe und Zu der Zeit war das Sandstraße.

00:38:34: und dann, wie die Bomben kamen.

00:38:37: Das ist was Einzige, was sie jemals erzählt hat.

00:38:41: Es wurde nicht drüber geredet.

00:38:43: Jetzt geht es vorbei weiter.

00:38:44: Dann wurden die Trümmerfrauen gehypt.

00:38:47: Dann gab's das Wirtschaftswunder.

00:38:48: Wir müssen nicht mehr über den Krieg reden.

00:38:51: Denn das ist ja vorbei!

00:38:53: Und was das aber auf persönlicher Ebene eigentlich alles bedeutet hat.

00:38:56: Das hat glaube ich keiner von denen jemals richtig nachvollziehen können für sich?

00:38:59: Nee,

00:39:00: das glaube auch.

00:39:01: Ja es zog sich halt durch wobei man sagen muss am Ende also klar ist es irgendwie ein großes Kapitel in ihrem Leben gewesen was auch nachhaltig auf sie gewirkt hat aber es ist ja nur ein Kapitel im Leben gewesen.

00:39:13: Es ist einfach so beeindruckend dass es ein Kapitel ist was der Welt zu viel geholfen hat weil es dokumentiert hat, was vielleicht sonst nicht alle dokumentiert werden können wie mit Dachau zum Beispiel.

00:39:24: Genau

00:39:24: und ich finde die Entwicklung von ihr auch beeindruckend also aus diesem fremdbestimmten Supermodel sein als selbstständige Fotografen dann als Kriegskorrespondentin.

00:39:35: Also ich finde das wahnsinnig mutig dass sie da auch so mitten im geschehen

00:39:39: war den Willen zu besitzen.

00:39:42: Den Willen sich durchzusetzen kämpfen oder auch so durch das dieses Durchzudrücken, was sie will.

00:39:49: Weil natürlich die Umstände waren sicher gut weil sie die richtigen Leute auch um sich herum hatte dafür Oder hat er sich über haben überreden lassen?

00:39:58: aber dass sie diesen Willen hatte Als die Person die sie ist durch die Erziehung ihres vaters unter anderem Dann diese Sachen auch durchzutrecken und zu sagen da gehe ich jetzt hin Das mache ich jetzt das will ich so Das selber eindruckend in jeder Phase ihres Lebens Nicht schlecht!

00:40:17: Ich hab Bock, den Film jetzt zu gucken.

00:40:19: Hast du den schon gesehen?

00:40:20: Ja ich

00:40:20: habe ihn schon gesehen.

00:40:21: Das ist

00:40:23: der Arzi.

00:40:25: Ja das ist ein Ehrm... Ich hab's nicht so mit dem deepen Stuff.

00:40:29: Hab' ich noch gesagt?

00:40:30: Muss ich mal gucken ob er vielleicht zu Arzi ist für mich.

00:40:34: Naja wobei also eigentlich nicht aber erst halt schon...

00:40:37: Arzi Keine Spoiler bitte

00:40:40: Ist halt kein DOOM-Stay, ne?

00:40:42: Also es ist nicht ins... Ja

00:40:43: aber ich hab's nicht so mit dem deepen Stuff.

00:40:45: Das stimmt!

00:40:46: Aber ich bin auch nicht pauschal Oberflächlich.

00:40:48: Nee das würd' ich dir auch gar nie verstellen.

00:40:49: Aber

00:40:50: was mir zum Beispiel immer heißt der ist so deep hier.

00:40:52: Zwei tausend Eins Odyssey im Weltraum?

00:40:54: Ja den habe ich nie gesehen.

00:40:55: Ja musst du auch nicht.

00:40:58: Jetzt hab ich ein Digger wie von der Letztfolge.

00:41:01: Das ist ja

00:41:01: auch so verwegen die Leute

00:41:02: immer brrrr.

00:41:03: Ich weiß gar nicht, ich glaub meine Mentorin Philosophie hat mir damals gut mal gesagt von wegen der Modellmuster oben mit den Gucken.

00:41:10: Das ist so ein guter Film und der ist tiefgründig und Philosophisch blau!

00:41:14: Und ich saß da und hab mir dann einfach gedacht, hmm... interessant!

00:41:18: Deswegen also, vielleicht ist das einmal nicht mein Arzi-Style?

00:41:22: Aber vielleicht ist es ja mein Arzis-STyle.

00:41:23: wie heißt er eigentlich?

00:41:24: Li Müller.

00:41:25: Li Müllar?

00:41:25: Nee

00:41:26: stimmt gar nicht.

00:41:28: auf Englisch heißt der Lee einfach nur und auf Deutsch die Fotografin.

00:41:32: Ja

00:41:32: gut Also für die Leute, die sich inspiriert fühlen.

00:41:36: So wie ich diesen Film jetzt zu gucken weil das so eine beeindruckende Frau ist guckt nach dem Film in der Videothek.

00:41:43: In einer Beliebing.

00:41:45: Genau um die Ecke.

00:41:46: In eurem nächsten Blockbuster-Laden.

00:41:48: Ja!

00:41:49: Nois!

00:41:50: Thank you!

00:41:51: A soli!

00:41:52: Thank You Li!

00:41:52: Good Job!

00:41:53: Thankyou!

00:41:54: Ich meine Li...

00:41:56: I choose to ignore

00:42:01: that?

00:42:01: Ich bin so inspiriert von meinem eigenen Humor.

00:42:04: Ja, man merkt!

00:42:07: Aber

00:42:08: ist gut dass du dein größter Scheleder bist?

00:42:10: Nee das bin ich nicht.

00:42:11: Ich weiß wer mein größter scheleder ist.

00:42:12: Nicht du, ich weiss.

00:42:14: Guck mich so auffordert an.

00:42:15: Nein das war... ja aufforderte mal gucken ob sie fragt aber tun Sie dich.

00:42:20: Wir schnacken in zwei Wochen wieder

00:42:27: bei Enigma wenn ich erlaut.

00:42:31: eine Atmosphäre.

00:42:32: Das ist der Cube.

00:42:34: Das ist mir ansiert!